Aktuelles

Winterpause vom 20. 12. 2022 bis 14. 2. 2023

Das Museum im Grafenschloss ist vom 21. Dezember bis zum 13. Februar 2023 geschlossen. In der Schließungszeit finden Renovierungsarbeiten statt.

Ab dem 14. Februar stehen wir Ihnen mit der Dauerausstellung, mit Führungen und mit neuen Museumsaktionen, Sonderausstellungen und Vorträgen wieder zur Verfügung und freuen uns auf Ihren Besuch.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern der Ausstellungen und Veranstaltungen des Museums im Grafenschloss. Wir wünschen Ihnen allen ein erfolgreiches, glückliches Jahr 2023.

Dr. Alfred Meurer, Christiane Rosso, Georg C. Pick


Die erste Veranstaltung des Museums findet im neuen Jahr im Rahmen des Kulturprogramms „Diez hält zusammen“ in den Räumen der Stadtbibliothek statt:
Blicke in die Vergangenheit – eine gemeinsame Zeitreise mit historischen Fotos
Am Donnerstag, 2. Februar, 15:00 Uhr in der Stadtbibliothek.


Sonderausstellung "Gefangen in Diez" von Oktober bis Dezember 2023.

Unter anderem widmet sich die Ausstellung der rund 140 Jahre dauernden Nutzung des gesamten Grafenschlosses als Zuchthaus. Nach der endgültigen Übersiedlung der Fürstin Henriette Amalie nach Oranienstein im Jahr 1709 hatte das Grafenschloss seine Rolle als fürstlicher Witwensitz endgültig verloren. Es folgten Jahrzehnte des Niedergangs und schließlich der Umbau zu einem nach damaligen Maßstäben modernen Gefängnis. Damit war Diez zu einem wichtigen Gefängnisstandort geworden.
Im Laufe der Zeit aber änderten sich die Ansprüche an eine Strafanstalt. Das Grafenschloss genügte nicht mehr. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Gefängnis zugunsten des neuen Zentralgefängnisses in Freiendiez, der heutigen JVA, aufgegeben.
Unweit des Freiendiezer Gefängnisses wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ein Kriegsgefangenenlager, das StaLag XIIA, eingerichtet. Nachdem die zu Beginn dort festgehaltenen französischen Kriegsgefangenen nach Nazi-Maßstäben noch einigermaßen human behandelt wurde, steigerte sich die Unmenschlichkeit gegenüber den später hinzukommenden sowjetischen und italienischen Gefangenen zum täglichen Terror.Ein Gefängnis ganz anderer Art war das „Bollesje“ genannte städtische Gefängnis am Schlossberg. Hier wurden kurzzeitig einzelne Menschen festgehalten, weil sie beispielsweise in volltrunkenem Zustand randalierend aufgegriffen wurden.  
Die Ausstellung wird am Montag, den 2. Oktober, um 19:00 Uhr eröffnet.  



     
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